Platin-Temperatursensoren
Platin-Temperatursensoren
Die Platin-Temperatursensoren zeichnen sich durch Langzeitstabilität, hohe Genauigkeit über einen großen Temperaturbereich und Kompatibilität aus. Die Sensoren sind jeweils im 5er-Pack erhältlich. B+B bietet ein breites Spektrum an Sensoren, darunter auch die gängigsten Pt100, Pt200, Pt500 und Pt1000 Temperatursensoren.
Aufgrund der Dünnschichttechnik der Platin-Temperatursensoren sind diese insbesondere im Bereich Automotive, der Weißen Ware, in der Klima- und Heizungstechnik, in der Energieerzeugung, im Maschinen- und Gerätebau sowie der Medizin- und Pharmatechnologie vorzufinden.
Ja Datenblätter für alle Sensoren sind bei uns online verfügbar.
Ein Platin-Temperatursensor (z. B. Pt100 oder Pt1000) ist ein Widerstandsthermometer, dessen elektrischer Widerstand sich sehr präzise und reproduzierbar mit der Temperatur ändert. Da Platin einen nahezu linearen Temperaturkoeffizienten besitzt und chemisch sehr stabil ist, eignet es sich hervorragend für genaue und langfristig stabile Messungen.
Wir bieten digitale Temperatursensoren, Glas- oder Keramik-Drahtgewickelten sowie Dünnschicht Platin-Temperatursensoren, diverse NTC Sensoren sowie spezial Sensoren zum Beispiel zur Messung der Oberflächentemperatur oder kombinierte digitale Temperatur- und Feuchtesensoren.
Platin-Widerstandsthermometer können je nach Aufbau unterschiedliche Eigenschaften besitzen, weshalb verschiedene Bauformen für unterschiedliche Anwendungen entwickelt wurden. Keramik-drahtgewickelte Platin-Widerstandsthermometer bestehen aus einem feinen Platindraht, der auf einen keramischen Träger gewickelt wird; sie bieten sehr hohe Langzeitstabilität und Genauigkeit, sind aber empfindlicher gegenüber Vibrationen. Dünnschicht-PT100 bestehen aus einer dünnen Platin-Schicht, die auf einem Keramiksubstrat aufgebracht und mit Glas oder Keramik versiegelt ist; sie sind kompakt, robust und günstig. Glas-PT100 nutzen einen in Glas eingeschmolzenen Platindraht, wodurch sie hermetisch dicht, sehr chemikalienbeständig und besonders für extreme Umgebungen geeignet sind. Insgesamt unterscheiden sie sich hauptsächlich in Stabilität, Robustheit, Baugröße und Kosten.
Der Nennwiderstand bei Temperatursensoren ist der Widerstandswert, den der Sensor bei einer festgelegten Referenztemperatur besitzt. Bei Platin-Widerstandsthermometern (z. B. Pt100 mit 100 Ω oder Pt1000 mit 1000 Ω bei 0 °C) wird als Bezug immer 0 °C verwendet, während bei NTC-Sensoren der Nennwiderstand meist bei 25 °C angegeben wird (z. B. 10 kΩ NTC). Damit dient der Nennwiderstand als eindeutige Kennzeichnung des Sensortyps und als Ausgangspunkt für die Umrechnung von Widerstand in Temperatur.
Platin-Temperatursensoren werden nach DIN EN 60751 mit den Genauigkeitsklassen F 0,1 / F 0,15 / F 0,3 usw. bezeichnet. F 0,15 entspricht der früheren Klasse A (±(0,15 + 0,002·|t|) °C), F 0,3 der Klasse B (±(0,30 + 0,005·|t|) °C). F 0,1 steht für eine besonders hohe Genauigkeit und entspricht etwa der früheren 1/3 DIN B. Für den Endverbraucher geben diese Klassen an, wie präzise der Sensor die tatsächliche Temperatur misst. Über die Formeln lässt sich die maximale Abweichung von der tatsächlichen Temperatur ermitteln.
