Welche Arten von Reglern gibt es?
Zweipunktregler arbeiten mit zwei Zuständen: Ein und Aus. Dreipunktregler fügen einen neutralen Zwischenzustand hinzu. Im Gegensatz dazu arbeiten stetige Regler, die den Sollwert schnell und präzise erreichen und halten sollen, mit weniger Überschwingen. Die Grundtypen der stetigen Regler sind P-, I- und D-Regler. Der P-Regler nähert den Ist-Wert schnell an den Sollwert an, hat aber eine dauerhafte Regelabweichung, die durch Kombination mit einem I-Regler ausgeglichen werden kann. Der I-Regler integriert die Regelabweichung über die Zeit, um diese auszugleichen, ist aber langsam. Ein PI-Regler kombiniert diese Eigenschaften, reagiert jedoch langsam auf plötzliche Änderungen. Hier kommt der D-Regler ins Spiel, der selbst kleine Abweichungen schnell korrigiert. Da ein reiner D-Regler eine konstante Abweichung nicht erkennt, wird er mit P- oder PI-Reglern kombiniert, um die Reaktionszeit zu verbessern. Ein PID-Regler kombiniert alle drei Algorithmen, um sowohl auf große als auch auf kleine Regelabweichungen schnell zu reagieren und dauerhafte Abweichungen zu eliminieren.